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Europas Reichtum muss allen ein gutes Leben ermöglichen!

"Auf 100.000 Haushalte kommen in Österreich mehr als acht, die ein Vermögen von mehr als 100 Mio. Dollar (80,3 Mio. Euro) besitzen - damit sind wir Spitzenreiter in der EU und weltweit auf Platz 3", sagt FSG-Vorsitzender Wolfgang Katzian. Mit Platz 32 von 63 liegt Österreich auch was die sogenannten einfachen Millionäre betrifft, im guten Mittelfeld.

"Österreich scheint aber auf dem besten Weg zu sein, zu einem Steuerparadies für Milliardäre und Millionäre zu werden. Was die Besteuerung dieser Vermögen betrifft, sind wir aber weit davon entfernt, im internationalen Vergleich gut abzuschneiden", so Katzian. Im Vergleich der 34 OECD-Staaten ist Österreich mit dem vorletzten Platz fast Schlusslicht. Während in den OECD-Staaten im Schnitt 5,5 Prozent der Steuereinnahmen aus Vermögensbesteuerung kommen, sind es in Österreich nur rund 1,3 Prozent.

ABER: "Geld ist genug da"

Die deutsche Gewerkschaft ver.di, die österreichische GPA-djp und die Schweizer Gewerkschaft Unia zeigen unter anderen mit "Drei-Länder-Aktionswochen" unter dem Motto "Geld ist genug da. Zeit für (Steuer-)Gerechtigkeit" auf, dass es in Europa genug Geld für Wachstum und Investitionen gibt. Dafür muss das Missverhältnis von öffentlicher Armut (Staatsschulden) und privatem Superreichtum angegangen werden.

Die Staatsschulden der Eurozone betragen heute 10 Billionen Euro. Dem stehen 27 Billionen an privaten Vermögen gegenüber. Es braucht eine Besteuerung der hohen Einkommen, der grossen Vermögen und der Spekulationsgewinne. Dann kann wieder in Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und Infrastruktur investiert werden. Dies wird Arbeitsplätze schaffen. Europas Reichtum muss allen ein gutes Leben ermöglichen!

>> Mehr Info und Videos unter: www.geld-ist-genug-da.eu

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