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"Solidarbeitrag" der Reichen für Bildung und Pflege

FSG Oberpullendorf fordert Steuern auf Vermögen

 "Als FSG im Bezirk Oberpullendorf fordern wir einen solidarischen Beitrag jener, die bisher nichts oder nur wenig zum Sozialstaat beigetragen haben. Konkret sprechen wir von Steuern auf Vermögen", betont Johann "Jolly" Binder, FSG-Bezirksvorsitzender im Bezirk Oberpullendorf.

Mit den Nachwirkungen der Wirtschaftskrise hat auch Österreich zu kämpfen. Eine Bildungsreform ist nicht zu finanzieren, für die Universitäten gibt es kein Geld und die Pflege können wir uns bald nicht mehr leisten, heißt es von der Politik. In Österreich besitzen nur 10 Prozent der Bevölkerung 54 Prozent des Vermögens. Sie haben von der neoliberalen Politik vor der Krise profitiert. Für die FSG im mittleren Burgenland liegt die Lösung auf der Hand.

"Durch die Einführung einer Vermögenssteuer, die Wiedereinführung der Erbschaftssteuer auf größere Erbschaften und die Schaffung einer Erbersatzsteuer für jene, die ihr Vermögen in Stiftungen geparkt haben, könnten alle wichtigen Aufgaben finanziell bewältigt werden", sagt Binder.

Österreich liegt bei der Vermögenssteuer an vorletzter Stelle in der EU-Statistik. Es wäre nur fair, wenn nun die Reichen einen Beitrag für Investitionen in die Zukunft des Landes leisten würden, heißt es von der FSG abschließend.

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