Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen - 5-Punkte-Programm für mehr Gerechtigkeit topimage
Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
Logo FSG Burgenland
Facebook

5-Punkte-Programm für mehr Gerechtigkeit

FSG-Oberpullendorf unterstützt Forderungen der SPÖ

 "Als FSG-Bezirksausschuss sind wir uns einige, das `Fünf-Punkte-Programm` der SPÖ zu unterstützen. Die Abschaffung der Gruppenbesteuerung ist uns dabei ein besonders großes Anliegen", erklärt Johann Binder, Bezirksvorsitzender der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) im Bezirk Oberpullendorf.

Bei der FSG-Bezirksausschuss-Sitzung stand das Thema "Reichensteuer" zur Diskussion. Präsentiert wurde dazu das "Fünf-Punkte-Programm" der SPÖ, das vermögensbezogene Steuern vorsieht und den Faktor Arbeit entlasten soll. Konkret sieht das Programm die Einführung einer Finanztransaktionssteuer vor. Diese würde zwischen 500 Mio. und 2,2 Mrd. Euro bringen. Weiters soll es eine Reform der steuerlichen Absetzbarkeit von Managergehältern und Boni geben. Diese Maßnahme würde 30 Mio. Euro in die Staatskasse bringen. Die Reform der Gruppenbesteuerung ergibt ein Plus zwischen 50 Mio. und 100 Mio. Euro. Mit der Einführung einer Millionärs- bzw. Vermögenssteuer ab einer Million Euro kämen 500 Mio. bis 2 Mrd. Euro ins Budget. Als fünften Punkt sieht das Programm die steuerliche Entlastung der mittleren Einkommen vor. Die Höhe der Einnahmen ist abhängig von der konkreten Ausgestaltung.

"Bisher haben jene für Bankenrettung und Rettungsschirme bezahlt, die diese Krise nicht verursacht haben. Jetzt ist es an der Zeit, all jene zur Verantwortung zu ziehen, die von der neoliberalen Politik der letzten Jahrzehnte profitiert und die dadurch diese Krise mit zu verantworten haben", so Binder abschließend.

Artikel weiterempfehlen

Teilen |