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Mehr drin. Mehr dran.

FSG unterstützt SPÖ-Info-Offensive zum Pendlerpaket

Das Burgenland hat als erstes Bundesland mit einem Landtagsbeschluss eine Reform der Pendlerförderung gefordert. Mit dem Beschluss im Nationalrat wird diese Entlastung der PendlerInnen Realität und tritt rückwirkend mit 1. Jänner in Kraft. Dazu wurde heute im Burgenland im Rahmen einer Pendlerverteilaktion unter dem Motto „Mehr drin. Mehr dran.“ auf allen Bahnhöfen und Park&Ride-Anlagen, in einer gemeinsamen Aktion vom SPÖ Landtagsklub, dem Pendlerforum und der FSG informiert. „Ziel ist es unsere Pendlerinnen und Pendler rasch über die Neuerungen zu informieren. Wichtig ist, dass Forderungen der SPÖ Burgenland, wie etwa die Erhöhung des Fahrtkostenzuschusses, vom Bund aufgegriffen wurden und so die Kleinst-,Klein- und MittelverdienerInnen fairer Entlastet werden“, so SP-Bezirksvorsitzender und SPÖ Klubobmann Christian lledits.

Vergangene Woche wurde im Nationalrat die Neuregelung der Pendlerförderungen beschlossen, die für die burgenländischen PendlerInnen deutliche Verbesserungen mit sich bringt. „Die Spritpreise an den Tankstellen bewegen sich noch immer auf Rekordniveau – Pendeln wurde für viele ArbeitnehmerInnen zu einer großen, fast nicht mehr bewältigbaren Herausforderung. Für uns war klar: Die Steuer-Mehreinnahmen durch die hohen Spritpreise müssen zumindest teilweise den PendlerInnen zu Gute kommen. Wir haben die Entlastung der PendlerInnen daher zu einem Arbeitsschwerpunkt gemacht – und nicht locker gelassen“, so Klubchef Illedits. 

Jeder Pendler/jede Pendlerin erhielt in den frühen Morgenstunden ein Jausensackerl – gefüllt mit Folder und Frühstückskipferl. „Das neue Pendlerpaket bringt mehr Fairness für unsere ArbeitnehmerInnen. Jetzt wollen wir die betroffenen ArbeitnehmerInnen breit darüber informieren, aber auch die Gelegenheit für einen Pendlerstammtisch nutzen“, erläutert Klubobmann Illedits.

Die wichtigsten Änderungen im Detail:

• NEU: Kilometerbezogenes Pendlergeld zusätzlich zur Pendlerpauschale. Zur Pendlerpauschale kommt jetzt zusätzlich jährlich ein Euro pro gefahrenem Kilometer auf der Fahrtstrecke Wohnort – Arbeitsplatz und retour. Ein Pendler aus Oberwart, der 130 km nach Wien pendelt, erhält jährlich 260 Euro zusätzlich zur „alten“ (kleinen oder großen) Pendlerpauschale. Ein Pendler aus Güssing, der 163 km nach Wien pendelt, erhält jährlich 326 Euro zusätzlich.

• NEU: Pendlerpauschale erstmals auch für Teilzeitbeschäftigte! Bisher hatten alle, die weniger als 3 Tage pro Woche pendeln, keinen Anspruch auf eine Pendlerpauschale. Das heißt, Teilzeitkräfte oder WochenpendlerInnen erhielten keine Förderung. Jetzt profitieren auch Teilzeitkräfte von der Pendlerpauschale – und zwar anteilsmäßig: Wer 2 Tage pro Woche pendelt bekommt 2/3, für einen Tag 1/3.

• NEU: Mehr für Geringverdiener. ArbeitnehmerInnen mit geringem Einkommen erhalten künftig zusätzlich zu 110 Euro Negativsteuer einen erhöhten Pendlerzuschlag (bis zu 290 Euro statt bisher bis zu 141 Euro).

• NEU: Job-Ticket für Öffipendler steuerfrei. Bezahlt ein Unternehmen den ArbeitnehmerInnen freiwillig ein Ticket für den öffentlichen Verkehr, dann ist dieses künftig für alle steuer- und abgabenfrei.

Informieren können sich PendlerInnen auch im Internet: auf www.wirburgenlaender.at/pendlerpaket oder beim Pendlerforum unter pendlerforum.at.

 

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