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Mach dich stark!

FSG präsentiert sieben SpitzenkandidatInnen

Die Arbeitslosigkeit wirkungsvoll bekämpfen

Die Arbeitsmarktzahlen für den Dezember sprechen eine deutliche Sprache: Noch nie war die Zahl der Arbeitslosen so hoch wie jetzt und das bei Rekordbeschäftigung.

Aktuell waren mit Ende Dezember im Burgenland:
- 12.950 Personen arbeitslos. Das ist gegenüber Dezember 2012 ein Plus von 8,6%.
- Zusätzlich waren 1.394 Personen in Schulung.
- Den insgesamt 14.344 Arbeitssuchenden standen geschätzte 93.000 Beschäftigte gegenüber, damit beträgt die Arbeitslosenquote aktuell 12,2 %.

Wir brauchen jetzt die richtigen Maßnahmen für den Arbeitsmarkt, und das besonders für
2 Problemgruppen: ArbeitnehmerInnen über 50 und die Jungen

Wir verlangen sofort ein Bonus-Malus-System, damit mehr Ältere in Beschäftigung kommen.
Damit sollen Firmen, die weniger Ältere als der Branchendurchschnitt beschäftigen, in einen Topf einzahlen, aus dem Firmen, die ArbeitnehmerInnen über 50 eine Chance geben, gefördert werden.
Auch in die Ausbildungsgarantie für Junge muss weiterhin ausreichend Geld investiert werden, denn obwohl die Wirtschaft ständig über einen Fachkräftemangel jammert, bildet sie selbst immer weniger Lehrlinge aus.

Fairness am Arbeitsmarkt heißt aber auch, dass dem Verdrängungswettbewerb durch ausländische Firmen ein Riegel vorgeschoben wird. Diese können nur deshalb Billigstbieter sein, weil sie bei der Entlohnung und den Arbeitsbedingungen österreichisches Recht mit Füßen treten.
Die Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen unterstützen deshalb die Initiative des Sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbands zur Neuregelung des Vergaberechts.
Wir brauchen faire Wettbewerbsbedingungen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen, damit burgenländische Arbeitsplätze gesichert bleiben.

Darüber hinaus brauchen wir mehr Personal bei der Finanzpolizei, damit ausreichend Kontrollen durchgeführt werden können, um Schwarzarbeit sowie Lohn- und Sozialdumping durch in- und ausländische Firmen abzustellen.


Steuergerechtigkeit – Steuern auf Arbeit rasch senken

Arbeit ist in Österreich extrem hoch besteuert, Vermögen hingegen kaum.

Während ArbeitnehmerInnen und PensionistInnenen über die Lohn- und die Mehrwertsteuer zwei Drittel des gesamten Steueraufkommens stemmen, tragen die Reichen und Superreichen über die Vermögenssteuer nur 1,2% zum Staatshaushalt bei.

Im Gegensatz zu den Reichen blechen die ArbeitnehmerInnen bei der Steuer extrem.
Wer nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge bis zu 1.000 Euro im Monat verdient, der zahlt keine Lohnsteuer. Doch von jedem Euro darüber kassiert der Finanzminister 36,5 Cent. Das ist Europarekord!
Wir fordern eine rasche Steuerreform, mit der der Eingangssteuersatz von 36,5 auf 25 Prozent gesenkt wird. Das würde einem Arbeitnehmer, der rund 1.800 Euro pro Monat verdient, eine Ersparnis von 700 bis 800 Euro pro Jahr bringen. Dieses zusätzliche Geld brauchen die Menschen zur Bestreitung ihres Alltags, das heißt sie würden das Geld 1 : 1 ausgegeben. Das erhöht die Kaufkraft, was wiederum die Wirtschaft stärkt und Arbeitsplätze sichert.

Im Gegenzug sollen eine Millionärssteuer auf große Vermögen sowie Erbschafts- und Schenkungssteuer mit gerechten Freigrenzen ein- bzw. wiedereingeführt werden.


Gute Arbeitsbedingungen – Den Druck auf die ArbeitnehmerInnen verringern

Arbeit darf nicht krank machen – doch die Realität schaut leider anders aus.
Die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz steigen, die ArbeitnehmerInnen spüren immer mehr Druck durch die ArbeitgeberInnen. Um Kosten zu sparen und damit die Gewinne zu maximieren, wird die Zahl der MitarbeiterInnen laufend reduziert. In vielen Firmen müssen deutlich weniger MitarbeiterInnen immer mehr Arbeit oder Aufgaben bewältigen.

Jeder dritte Arbeitnehmer in Österreich klagt über psychisch belastende Arbeitsbedingungen. Zusätzlich wächst die Zahl an Überstunden. So arbeiten Vollzeitbeschäftigte in Österreich im Schnitt 40,2 Stunden pro Woche – um eine Stunde länger als der Durchschnitt der Euro-Länder.
Wir brauchen gezielte Maßnahmen in die Gesundheitsförderung, damit ArbeitnehmerInnen gesund und arbeitsfähig bleiben. Und letztlich müssen die Arbeitsbedingungen so gut sein, dass ArbeitnehmerInnen gesund bis zum gesetzlichen Pensionsalter arbeiten können.

 

 

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