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FSG und SPÖ-Frauen machen sich gemeinsam stark für Frauenrechte!

Forderungen nach KV-Mindestlohn von 1.500 Euro

Im Vorfeld der Arbeiterkammerwahl, welche von 31. März bis 09. April von statten gehen, finden sich Landesfrauenvorsitzendein Verena Dunst und AK-Vizepräsidentin und FSG Spitzenkandidatin Josefine Benin in Bad Tatzmannsdorf ein, um auch hier mit der Belegschaft des Vitalhotels, mit den Frauen ins Gespräch zu kommen.

Rund 80.000 ArbeitnehmerInnen werden bei dieser Wahl ihre InteressensvertreterInnen wählen. Von insgesamt 100 Kandidaten werden sich 38 Frauen als FSG-Kandidatinnen der Wahl stellen. Sie repräsentieren die Regionen des Landes von Nord bis Süd und kommen aus unterschiedlichen Branchen und Berufen. Sie stehen für die vielfältigen Arbeits- und Lebenssituationen, in denen sich die Arbeitnehmerinnen finden.

Wie wichtig die Arbeiterinnenbewegung auch in der Vergangenheit für die Zukunft der österreichischen Frauen war wurde auch heuer wieder am 8. März deutlich, der 1911 vor allem durch den Einsatz sozialdemokratisch - gewerkschaftlich organisierte Frauen, hervorgegangen ist. Es war die Arbeiterinnenbewegung die sich für die Frauenrechte stark gemacht hat in Zeiten, als ein Arbeitstag 14 Stunden zählte.

Die Arbeiterkammer in ihrer Schutzschirmfunktion für alle Arbeiterinnen hat eine wichtige Funktion. Vor allem Frauen finden ein umfassendes Serviceangebot und kompetente Beratung in der Kammer“, so Dunst weiter, „ Und wie wichtig es auch in Zeiten wie diesen ist, gut informiert zu sein, besonders als Frau, machen die aktuellen Zahlen deutlich“.


Bestandsaufnahme: Zahlen und Fakten

Frauen verdienen im Burgenland für die gleiche Arbeit durchschnittlich 23% weniger als Männer. Insgesamt sind rund 81% der Teilzeitbeschäftigten weiblich. Gründe dafür bei 38% der Frauen, aber nur 3,1% der Männer: Betreuungspflichten für Kinder oder pflegebedürftige Erwachsene. „Diese lange Liste desUngleichgewichts zwischen den Geschlechtern ließe sich noch um einige Zahlen verlängern – Fakt ist: Es herrscht ein quantitatives Ungleichgewicht zu Lasten der Frau, trotz zunehmender Erwerbsbeteiligung!“, bringt Dunst auf den Punkt. „Das sich das auf die Dauer nicht ausgeht liegt auf der Hand – die Folgen, Burn-out, physische und psychische Erkrankungen und schlussendlich gehen diese Umstände zu Lasten aller, im Familienverband lebenden Personen“, ergänzt Vizepräsidentin und FSG Spitzenkandidatin Josefine Benin.


Gute Bilanz – aktuelle Forderungen

Zu erfolgreichen politischen Umsetzungen kam es in den Bereichen Einkommenstransparenz, Frauenquoten im öffentlichen Dienst und an Unis, Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, Familienrecht, Pflegefreistellung, PendlerInnenpauschale auch für Teilzeitkräfte und der Gewaltschutz wurde ausgedehnt. „Wir sind noch lange nicht am Ziel unserer Reise angekommen und werden auch in Zukunft an den Bedürfnissen der Frauen dran bleiben“, verspricht Dunst. Benin: „Wir sind diejenigen, die sich für Einkommensgerechtigkeit, Chancengleichheit und faire Arbeitsbedingungen einsetzen und die – anders als die Vertreterinnen von Schwarz und Blau, welche sogar in der Arbeiterkammervollversammlung den arbeitnehmerfeindlichen Forderungen von ÖVP und FPÖ Einhalt gebieten. Wir stehen auf der Seite der Arbeitnehmer_innen, das ist klar."


Gemeinsame Forderungen:

- einen kollektivvertraglichen Mindestlohn von 1.500 Euro
- gut ausgebaute Kinderbetreuungseinrichtungen, mit Öffnungszeiten, die dem Bedarf berufstätiger Eltern Rechnung tragen - das Aus für prekäre Dienstverhältnisse und ungewollte Teilzeitbeschäftigungen
- eine gerechte Verteilung der Steuerlast
- Gute Arbeitsplätze mit gerechter Bezahlung und fairen Arbeitsbedingungen
- Wir wollen die Arbeitslosigkeit wirksam bekämpfen. Einerseits mit einem Bonus-Malus-System für Menschen über 50 Jahre und andererseits mit einer Ausbildungsgarantie für Junge
- Sowie sechs Wochen Urlaub nach 25 Jahren für Alle.
 

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