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Mit Steuerentlastung Arbeitsplätze sichern!

SPÖ Burgenland unterstützt Forderung des ÖGB nach einer Lohnsteuersenkung

Laut Angaben des Finanzministeriums sind Lohn- und Einkommensteuer heuer deutlich gestiegen. Der Konsum, und damit die Umsatzsteuer, schwächelt dagegen. „Jeder Tag ohne Steuerentlastung sorgt für sinkenden Konsum und gefährdet Arbeitsplätze. Diese neuen Zahlen zeigen, dass die Entlastung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Pensionistinnen und Pensionisten, sowie Kleinstunternehmen längst überfällig ist – um den Handel zu beleben und damit Arbeitsplätze zu sichern“, erklärt SPÖ-Finanzsprecher LAbg. Robert Hergovich. „Alleine im Burgenland arbeiten 37.410 Menschen im Handel, in der Gastronomie oder in der Produktion – diese Branchen würden von höherer Kaufkraft und höherem Konsum direkt profitieren!“

In den ersten drei Quartalen konnte sich der Finanzminister über Gesamtsteuereinnahmen von 56,9 Mrd. Euro freuen – ein Plus von 3,5 %. Während die Einnahmen aus der Umsatzsteuer nur gering um 1,2 % auf 19,07 Mrd. Euro steigen, gibt es bei der Lohnsteuer (+5,8 % auf 18,9 Mrd. Euro) und bei der Einkommensteuer (+12,6 % auf 1,9 Mrd. Euro) einen deutlichen Anstieg.

„Während der ÖVP-Finanzminister über diese sprudelnden Einnahmequellen jubeln kann, ächzen Arbeitnehmer und die kleinstrukturierte Wirtschaft immer mehr unter der steigenden Belastung“, so Hergovich. Für das dritte und vierte Quartal 2014 wird laut Nationalbank nur mehr ein Wirtschaftswachstum von 0,2 bzw. 0,1 % vorausgesagt. „Der Finanzminister sollte über den Tellerrand schauen und mit der Steuerentlastung die Beschäftigung anheizen – statt mit steigender Steuerbelastung das kleine Flämmchen an Wirtschaftswachstum weiter zu ersticken!“
 
 

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