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Frauenfrühstücksbrioche zum internationalen Frauentag

FSG-Frauen verteilen Brioche an Burgenlands Arbeitnehmerinnen

„Eine Burgenländerin, die Vollzeit arbeitet und monatlich 1.500 brutto verdient, zahlt jetzt 1.132,29 Euro Lohnsteuer pro Jahr. Werden die Forderungen aus dem ÖGB-AK-Modell umgesetzt, würde sie nur mehr 597,72 Euro Lohnsteuer pro Jahr bezahlen. Sie hätte netto pro Jahr 534,57 Euro mehr im Geldbörsel“, rechnet FSG-Landesfrauensekretärin Dorottya Kickinger vor.

Die FSG-Frauen Burgenland führen derzeit anlässlich des internationalen Frauentages am kommenden Sonntag eine Frühstücksaktion durch. Dabei werden rund 3.000 frische Brioche in Form des Frauenzeichens an Arbeitnehmerinnen in burgenländischen Betrieben verteilt. Die Aktion wird auch dazu genutzt, die Arbeitnehmerinnen über die Vorteile einer Lohnsteuersenkung zu informieren.

Das ÖGB-AK-Modell sieht etwa eine Senkung des Eingangssteuer vor, von dem vor allem Einkommen bis zu 1.800 Euro brutto am stärksten profitieren würden. Kickinger: „In diesem Einkommensbereich finden sich viele Frauen. Auch die Anhebung der Negativsteuer von 110 auf 450 Euro würde vor allem Frauen finanziell entlasten.“ Der Grund: Viele Frauen sind geringfügig oder Teilzeit beschäftigt und zahlen aufgrund ihres niedrigen Einkommens keine Steuern. Durch die Anhebung der Negativsteuer würden sie mehr Geld beim Steuerausgleich zurückbekommen. Klar ist für die FSG-Frauen, dass sich die Arbeitnehmerinnen diese Steuerentlastung aber nicht selbst finanzieren dürfen.

„Der Einkommensbericht bestätigt, dass Armut immer öfter weiblich ist. Daher ist es enorm wichtig, die Arbeitnehmerinnen zu entlasten, damit sie wieder mehr Geld im Börsel haben um besser über die Runden zu kommen. Denn wenn sie mehr haben, geben sie mehr aus und kurbeln so die Wirtschaft wieder an“, erklärt FSG-Landesvorsitzende Elisabeth Kernbauer abschließend.

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