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Neusiedl Arbeitnehmerinnen brauchen faire Chance

Erich Mauersics fordert faire Bedingungen am Arbeitsmarkt und im Pflegebereich

„Im Burgenland finden mittlerweile mehr als 90.000 Menschen Arbeit. Über 20.000 davon im Bezirk Neusiedl. Als ArbeitnehmerInnenvertreter ist es mir wichtig, dass die Menschen von ihrem Einkommen auch leben können. Als Kandidat will ich mich dafür einsetzen, dass es auf Burgenlands Arbeitsmarkt faire Bedingungen für alle gibt. Ältere ArbeitnehmerInnen dürfen nicht durch junge billige Arbeitskräfte ausgetauscht werden. Jeder muss die gleichen Chancen bekommen, das führt auch zu einem fairen Wettbewerb für alle Akteure am Arbeitsmarkt“, betont Erich Mauersics, FSG-Spitzenkandidat zur Landtagswahl im Bezirk Neusiedl am See.

Konkret meint der Landesvorsitzende der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) in der Gewerkschaft vida Burgenland folgendes: Die Beschäftigung im Bezirk Neusiedl steigt, die Arbeitslosigkeit auch. Im Februar 2015 lag die Arbeitslosigkeit bei 10 Prozent. Bei den ArbeitnehmerInnen über 50 Jahre lag sie sogar bei 29 Prozent. Der Grund: Derzeit findet ein Austausch der älteren ArbeitnehmerInnen durch jüngere – meist ausländische ArbeitnehmerInnen - statt. Die Zunahme der unselbstständigen Beschäftigten im Bezirk Neusiedl lag zwischen 2011 und 2014 bei 15,3 Prozent. In Zahlen bedeutet das eine Zunahme um 2.354. Davon kamen 1.817 Beschäftigte aus dem benachbarten Ausland, das sind 38,8 Prozent. Mauersics: „Davon profitieren nicht nur ArbeitnehmerInnen aus dem Ausland, was ja an sich nicht schlimm wäre, würden sie gerecht entlohnt und würden sie voll in unser Sozialsystem einzahlen. Scharf zu verurteilen sind jene Unternehmer, die ausländische ArbeitnehmerInnen zu Dumpinglöhnen beschäftigen, sie nicht ordnungsgemäß anmelden und ihnen weder Sonderzahlungen noch Überstunden bezahlen!“ So entstehe massives Lohn- und Sozialdumping, das dem Arbeitsmarkt und dem Wirtschaftsstandort massiv schadet und es den Menschen im Bezirk Neusiedl schwer macht, einen fairen Arbeitsplatz zu bekommen, kritisiert der Gewerkschafter.

Was Mauersics aber auch große Sorgen macht, ist die Tatsache, dass der Wettbewerb bei den Klein- und Mittelbetrieben im Bezirk immer schärfer wird. Denn auch hier vernichten Billigstanbieter aus dem benachbarten Ausland regionale Arbeitsplätze. Diese Entwicklung vernichtet nicht nur Arbeitsplätze sondern gefährdet auch unser Ausbildungssystem, denn kleine und mittlere Gewerbebetriebe haben keine Chance, mit Eigenpersonal Aufträge zu erhalten und in weiterer Folge Lehrlinge auszubilden. Es gehen aber nicht nur Arbeitsplätze verloren sondern auch Einnahmen aus Steuern und Abgaben.

Als ehemaligen Buslenker steht für Mauerscis auch der Ausbau der Infrastruktur im Bezirk Neusiedl ganz oben. Erste Schritte seien bereits mit der Modernisierung der Bahnhöfe Bruck/Leitha und Neusiedl gesetzt worden. Der dreispurige Ausbau der A4 mache auch für PendlerInnen den Weg zur Arbeit mit dem Auto sicherer und bequemer.

Als Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft liegt Erich Mauerscis auch der Pflegebereich am Herzen. Pflegebedürftige Menschen brauchen ein qualitativ hochwertiges und ausreichendes Angebot an Pflege- und Betreuungsplätzen. „Mir ist dabei wichtig, dass alle Betroffenen gleich behandelt werden und daher nicht auf die Beschäftigten in diesem Bereich vergessen wird. Sie brauchen in gutes Arbeitsumfeld mit geregelten Arbeitszeiten und einer fairen Bezahlung“, erklärt Mauersics.

In 42 Tagen wird im Burgenland ein neuer Landtag gewählt. Bis dahin hat FSG-Spitzenkandidat Erich Mauersics noch einiges vor, um mit den Menschen im Bezirk Neusiedl ins Gespräch zu kommen. Am 1. Mai bei der Maifeier in St. Andrä am Zicksee etwa, wo bei einem Frühschoppen am Vormittag und einem „Rock in den Mai“ am Nachmittag gefeiert wird.
Oder bei Betriebsbesuchen zwischen 11. und 15. Mai oder einer Pendleraktion in den frühen Morgenstunden des 18. Mai.

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