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Es geht um eine Richtungsentscheidung

Doskozil und Katzian bei FSG-BetriebsrätInnenkonferenz

„Wir haben eine Schieflage im österreichischen System. Reiche werden immer reicher, Arme immer ärmer. Um das zu ändern, brauchen wir eine starke Sozialdemokratie in unserem Land!“ Mit diesen Worten stimmt FSG-Landesvorsitzender Erich Mauerscis die TeilnehmerInnen bei der gestrigen BetriebsrätInnenkonferenz der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) auf die Nationalratswahl ein.

Für die FSG wird dieser Nationalratswahlkampf einer der wichtigsten Kämpfe, denn es geht um die Interessen und Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Zwei Teamplayer des SPÖ-Teams diskutierten gestern in Neudörfl mit rund 150 BetriebsrätInnen und PersoanlvertreterInnen. Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Hans Peter Doskozil und FSG-Bundesvorsitzender Wolfgang Katzian.

„Politik, die sich nach den Wünschen von Unternehmen richtet, die ihre Forderungen vielleicht auch noch mit Großspenden im Wahlkampf untermauern, hilft den ArbeitnehmerInnen nicht“, erklärt FSG-Bundesvorsitzender Wolfgang Katzian in seinem Referat.

Dass es im Bereich der Arbeitszeit noch nicht zu einer Einigung gekommen ist, bedeutet nicht, dass dieses Thema abgehakt ist. Für die Gewerkschafter zählen die Anliegen der ArbeitnehmerInnen. Die tägliche Höchstarbeitszeit von zwölf Stunden, die auf dem Wunschzettel vieler Unternehmen steht, kommt für den Arbeitnehmervertreter nicht infrage, es gibt ausreichende Ausnahmeregelungen. Wir stimmen sicher keiner Lösung zu, die null Verbesserungen für die Beschäftigten bringt, wie zum Beispiel die leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche. Die Sozialpartnergespräche dazu sollen weitergehen, heißt es von Gewerkschafter Katzian.

„Ein wesentlicher Pfeiler der österreichischen Erfolgsgeschichte der 2. Republik ist die Sozialpartnerschaft. Sie hat einen maßgeblichen Beitrag zum sozialen Frieden in unserem Land, um den uns viele beneiden, geleistet. Das bedeutet die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und dient sowohl den ArbeitnehmerInnen als auch der Wirtschaft. Darum ist es besonders wichtig, diese wichtige Errungenschaft nicht irgendwelchen parteipolitischen Überlegungen zu opfern. Das wird es mit der Sozialdemokratie nicht geben“, erklärt Minister Hans Peter Doskozil. 
 
Sicherheit ist ein Grundbedürfnis der Menschen und keine Frage von linker oder rechter Politik. Sicherheit ist auch im umfassenden Sinn zu denken: neben Schutz vor Kriminalität und äußeren Bedrohungen zählt auch die soziale, die ökonomische und auch die ökologische Sicherheit dazu. Es geht hier also nicht um ein entweder - oder, sondern um ein sowohl als auch. Die Stärkung der Sicherheit gehört zu den ureigensten Aufgabengebieten der Sozialdemokratie.
Jeder Mensch hat ein Recht auf Sicherheit - und wir Sozialdemokraten stehen dafür, Politik für die Menschen zu machen, heißt es vom Burgenlandminister abschließend.

Die Fotos dazu findest Du in der Bildergalerie.

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