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ÖVP will Sonntagsöffnung im Handel

FSG-Infoaktion in Burgenlands Einkaufszentren

„Die ÖVP will die Arbeitsbedingungen im Handel durch Sonntagsarbeit massiv verschlechtern. Gemeinsam mit der SPÖ setzen wir uns dafür ein, dass Handelsangestellten das Recht auf einen freien Sonntag nicht genommen wird“, erklärt FSG-Landesvorsitzender Erich Mauersics.

Nachdem die ÖVP in Wien diesen Vorstoß gemacht hat und Sebastian Kurz im ORF-Sommergespräch diesem Vorschlag in Form von Tourismuszonen zustimmte, hat die FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) gemeinsam mit der zuständigen Gewerkschaft der Privatangestellten-Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) auch im Burgenland mobilisiert und die Handelsbeschäftigten in den großen Einkaufszentren zu diesem Thema mit einem Flugblatt informiert. Rund 2.000 Flugblätter wurden verteilt.

Gemeinsam mit der GPA-djp werde versucht, die Bedingungen im Handel zu verbessern, indem Teilzeitarbeit aufgewertet wird und Beschäftigte die Überstunden korrekt bezahlt bekommen und starke gut geschulte BetriebsrätInnen in den Unternehmen für faire Arbeitsbedingungen sorgen. Außerdem soll der neue Kollektivvertrag künftig für BerufseinsteigerInnen höhere Einstiegsgehälter bringen, heißt es von der FSG Burgenland.

„Wir wissen, dass sich 95 Prozent der Handelsangestellten gegen das Offenhalten am Sonntag ausspricht. Damit das auch so bleibt, brauchen wir eine starke SPÖ, denn wie Sebastian Kurz zu diesem Thema steht, haben wir ganz klar im Sommergespräch gesehen“, so Mauersics abschließend.

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