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FSG Burgenland lehnt Zusammenlegung der Krankenkassen ab

Massive Kritik an Plänen von Türkis-Blau. BGKK muss weiterhin regional organisiert bleiben

„Das ist typisch für Türkis-Blau. Obwohl die Krankenkassen 2017 ein Plus erwirtschaftet haben, will man sie zusammengelegt. Jene Sozialversicherungsträger mit einem Minus sollen jedoch nicht angetastet werden. Das erweckt den Anschein, als wollte man die Selbstverwaltung schwächen bzw. ganz abschaffen, um den Einflussbereich der Politik zu vergrößern“, kritisiert FSG-Landesvorsitzender Erich Mauersics.

In der Selbstverwaltung der Krankenkassen vertreten die Sozialpartner Arbeiter- und Wirtschaftskammer die Anliegen der Versicherten bzw. der Unternehmen. Das funktioniert seit mehreren Jahrzehnten sehr gut. Parteien – wie etwa die FPÖ – haben dabei keinen Einfluss. Durch die Zusammenlegung soll das nun anscheinend geändert werden.

„So soll ein funktionierendes System abgeschafft werden. Die Zusammenlegung der Krankenkassen könnte massive Verschlechterungen für Burgenlands Versicherte bedeuten“, befürchtet Mauersics.

Verträge mit Ärztekammer und den burgenländischen Rettungsdiensten werden auf Landesebene ausverhandelt. Bei einer Zusammenlegung könnte es zu einem vertragslosen Zustand kommen. Auch Bezirksstellen der BGKK könnten aufgrund bevorstehender Verwaltungseinsparungen in Gefahr sein, so die FSG Burgenland.

„Die BGKK bilanziert bereits seit Jahren mit einer schwarzen Null. Heuer sogar mit einem Bilanzgewinn. Das zeigt ganz klar, dass Einsparungen schon jetzt – ohne Verwaltungsreform - möglich und Zusammenlegungen auf Kosten der Versicherten daher nicht nötig sind“, so Mauersics abschließend.

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