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Lohndumping zum Nulltarif?

GBH und SPÖ warnen vor Abschaffung des Kumulationsprinzips

Ab 2020 plant die Bundesregierung das Kumulationsprinzip abzuschaffen. Das bedeutet, dass es für mehrere strafbare Handlungen im Lohn- und Sozialbekämpfungsgesetz künftig nur noch eine Mini-Strafe geben soll. Das hätte weitreichende Folgen:

  • Negative Konsequenzen für den ArbeitnehmerInnenschutz: Wird das Kumulationsprinzip abgeschafft, kommt es den Unternehmer billiger, Strafe zu zahlen, anstatt ein ordentliches Gerüst aufzubauen, auf dem die Arbeiten sicher verrichtet werden können. Das animiert Unternehmen zu fahrlässigen Handeln, was wiederum zu schweren Arbeitsunfällen führen kann.
  • Der unlautere Wettbewerb in der Grenzregion würde sich noch mehr verschärfen.
  • Man bestraft dadurch all jene Unternehmen, die sich an Gesetze halten und ihre MitarbeiterInnen korrekt entlohnen.
  • Der Leidensdruck für Arbeitnehmerinnen und Unternehmen, die ordentlich wirtschaften, wird enorm.
  • Künftig zahlen Unternehmen für ihre Vergehen nur noch eine Pauschale und keine vollen Strafen mehr.

 

 

 

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