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FSG präsentiert Themenplakate

Gerechter Lohn, gute Arbeit, gleiche Regeln und schnelle Hilfe FÜR ALLE

Die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafterinnen geht mit einem umfangreichen Programm in den Arbeiterkammerwahlkampf. Auf vier verschieden 16-Bogen-Plakaten finden sich die Themen, die die ArbeitnehmerInnen im Burgenland bewegen. Gerechter Lohn, gesunde Arbeit, gleiche Regeln und schnelle Hilfe.

 

Gerechter Lohn FÜR ALLE
1.700 Euro Mindestlohn und die korrekte Bezahlung von Überstunden sowie das Schließen der Einkommensschere stehen ganz oben im Forderungskatalog der FSG. „Ich bin davon überzeugt, dass wir uns als Gesellschaft die Frage stellen müssen: Was ist uns eine Stunde Arbeit mindestens wert? Von der Reinigungskraft bis zum Facharbeiter und ich bin auch davon überzeugt, dass zumindest 10 Euro pro Stunde bei den Menschen ankommen müssen“, rechnet der FSG-Spitzenkandidat Gerhard Michalitsch vor.

 

Er kritisiert auch die von der Bundesregierung angekündigte Steuerreform massiv. Michalitsch: „Diese Steuerreform schaut so aus, dass sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über die kalte Progression ihre Steuerreform selbst finanzieren werden – und auch noch die Senkung der Körperschaftssteuer, ein Steuergeschenk an die Unternehmen von 1,6 Milliarden Euro, bezahlen werden. Das ist nicht gerecht, das ist eine Frotzelei!“

 

Gesunde Arbeit FÜR ALLE
Arbeit darf nicht krankmachen. Der Druck auf die ArbeitnehmerInnen steigt. Nicht zuletzt aufgrund von überlangen Arbeitszeiten steigen die körperlichen und psychischen Belastungen sowie die Unfallhäufigkeit. Daher sind Regenrationsphasen, gezielte Gesundheitsförderung in den Betrieben sowie eine 6. Urlaubswoche unablässig.

 

Gleiche Regeln FÜR ALLE
Das Burgenland als Grenzregion ist von Lohn- und Sozialdumping besonders betroffen. Im Kampf dagegen in Österreich gute Instrumente geschaffen. Diese sind zwar wirksam, die Durchsetzung bei ausländischen Unternehmen ist jedoch schwierig. Es braucht daher mehr Personal für die Kontrolle, Kompetenzzentren für die bessere Koordinierung, eine rigorosere Durchsetzung des Gesetzes und höhere Strafen.

 

Schnelle Hilfe FÜR ALLE
Die Arbeiterkammer steht für schnelle und regionale Hilfe, auf die ArbeitnehmerInnen im Burgenland vertrauen können. Die Ankündigung von finanziellen Einschnitten gefährdet jedoch die angebotenen Serviceleistungen und die Vertretungen der ArbeitnehmerInnen in arbeits- und sozialrechtlichen Belangen und im Konsumentenschutz. "Nur eine starke FSG in der Arbeiterkammer gewährleistet, dass diese Leistungen auch in Zukunft den Betroffenen zur Verfügung stehen", betont FSG-Landesvorsitzender Erich Mauersics.

 

Zu den vier Hauptthemen stellt die FSG Burgenland auch Forderungen auf ein Recht auf Aus- und Weiterbildung, auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, auf Chancen für Junge sowie auf die Absicherung im Alter.

 

Die Arbeiterkammerwahl findet von 20. März bis 2. April 2019 statt. Wahlberechtigt sind rund 85.000 ArbeitnehmerInnen. Die FSG Burgenland geht mit 100 BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen und GewerkschafterInnen ins Rennen. Spitzenkandidat ist AK-Präsident Gerhard Michalitsch.

 

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