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100 KandidatInnen und Themen, die die ArbeitnehmerInnen bewegen

FSG kandidiert mit BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen und nicht mit Berufspolitiker

„Wir haben ein starkes Team und dieses Team ist herzeigbar. Bei unseren Kandidatinnen und Kandidaten handelt es sich ausschließlich um BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen. Und ich bin wirklich stolz, dieses Team aus 100 Persönlichkeiten als FSG-Spitzenkandidat anzuführen“, erklärt AK-Präsident und FSG-Spitzenkandidat Gerhard Michalitsch.


Die FSG Burgenland geht mit 100 BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen und GewerkschafterInnen ins Rennen. Die ersten acht wurden heute bei einem Pressegespräch vorgestellt:
Platz 2 Bianca Graf: Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, Betriebsrätin und stellvertretende Betriebsratsvorsitzende im Krankenhaus Oberwart.
Platz 3 Christian Dvorak: Landesvorsitzender der GPA-djp und Betriebsratsvorsitzender in der burgenländischen Gebietskrankenkasse.
Platz 4 Erich Mauersics: im Zivilberuf Busfahrer, heute Landesvorsitzender des ÖGB Burgenland und der Gewerkschaft vida.
Platz 5 Reinhard Jud-Mund: Betriebsratsvorsitzender der Firma Boxmark in Jennersdorf und Landesvorsitzender der Produktionsgewerkschaft PRO-GE.
Platz 6 Dorottya Kickinger: Bildungs- und Frauensekretärin des ÖGB Burgenland und Fraktionsvorsitzende der FSG (also die Klubobfrau) in der AK-Vollversammlung.
Platz 7 Michael Mohl: Betriebsratsvorsitzender im Bauunternehmen Pfnier und Landesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz.
Platz 8 Hermine Supper-Schlögl: Vorsitzende des Arbeiterbetriebsrats der Firma Becom in Hochstrass.

Dieses Team steht aber auch für die richtigen Themen. Themen, die die ArbeitnehmerInnen im Burgenland bewegen.
Gerechter Lohn FÜR ALLE
1.700 Euro Mindestlohn und die korrekte Bezahlung von Überstunden sowie das Schließen der Einkommensschere stehen ganz oben im Forderungskatalog der FSG. „Die Menschen haben es einfach verdient, dass sie von Vollzeitarbeit nicht nur leben können, sondern sich auch ihr Leben gestalten können“, so Michalitsch.
Harte und fleißige Arbeit muss mindestens 10 Euro pro Stunde, also 1.700 Euro im Monat wert sein muss. Das haben sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Burgenland einfach verdient und deshalb muss das in Zukunft das Ziel für alle Branchen sein, heißt es von der FSG
Gerechte Steuern FÜR ALLE
Von der FSG kritisiert wird die von der Bundesregierung angekündigte Steuerreform. „Diese Steuerreform schaut so aus, dass sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über die kalte Progression ihre Steuerreform selbst finanzieren werden – und auch noch die Senkung der Körperschaftssteuer, ein Steuergeschenk an die Unternehmen von 1,6 Milliarden Euro, bezahlen werden. Das ist nicht gerecht, das ist eine Frotzelei“, betont FSG-Landesvorsitzender Erich Mauersics.

Gesunde Arbeit FÜR ALLE
Arbeit darf nicht krankmachen. Der Druck auf die ArbeitnehmerInnen steigt. Nicht zuletzt aufgrund von überlangen Arbeitszeiten steigen die körperlichen und psychischen Belastungen sowie die Unfallhäufigkeit. Daher sind Regenerationsphasen, gezielte Gesundheitsförderung in den Betrieben sowie eine 6. Urlaubswoche unablässig. „Aber wie sollen wir gesund bleiben, wenn die Bundesregierung bei der AUVA und in der Sozialversicherung einspart und Leistungskürzungen im Raum stehen“, gibt der Landesvorsitzende der GPA-djp Christian Dvorak zu bedenken.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie FÜR ALLE
Viele Frauen – in Österreich derzeit 48 Prozent –  arbeiten Teilzeit. Der häufigste Grund dafür sind Betreuungspflichten. Die Betreuungsarbeit von Pflegebedürftigen und Kindern im Burgenland in der Familie wird zu 78 Prozent von Frauen übernommen.
„Und da war die Einführung des 12-Stunden-Tages bzw. der 60-Stunden-Woche nicht besonders hilfreich, sondern führt – gerade in Kinderbetreuungsbereich – für Eltern zu großen Herausforderungen“, gibt Bianca Graf zu bedenken.

Im Burgenland liegt die Betreuungsquote der unter 3-jährigen zwar bei 30 Prozent und bei den bis 5-jährigen bei 97 Prozent. Trotzdem gibt es keine einzige Einrichtung, die 12 Stunden geöffnet hätte. Die FSG fordert daher den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, vor allem die Reduktion der Schießzeiten und den Ausbau für unter 3-jährige. Flexible Lösungen und Unterstützungsangebote zur Kinderbetreuung sowie Mitfinanzierung durch Betriebe. Das Recht auf Unterreichbarkeit und klare Grenzen zwischen Beruf und Freizeit

Die Arbeiterkammerwahl findet von 20. März bis 2. April 2019 statt. Wahlberechtigt sind rund 85.000 ArbeitnehmerInnen.

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