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FSG-Regionalkonferenz Obersteiermark Nord, 05.05.2017

"FSG ist das Herzstück der Sozialdemokratie"!

Der Hausherr in Liezen, Bürgermeister Mag. Josef Hakel, ließ es sich nicht nehmen, die bei der bereits 5. FSG-Regionalkonferenz zahlreich anwesenden Genossinnen und Genossen persönlich in „seinem“ Kulturhaus zu begrüßen: „Wir haben zwar nach wie vor Probleme in der Stadt – genannt sei hier beispielsweise die Umfahrungsstraße – sind aber stolz darauf, zu den Bezirken mit der niedrigsten Arbeitslosenrate in der Steiermark zu gehören. Mit 6000 Arbeitsplätzen und rund 3000 Einpendler_innen sind wir ein starker Player, insbesondere was den Handel betrifft.“ Der Bürgermeister betonte, dass für ihn in Bezug auf das Thema Arbeit die gleichen Ziele wie für die Gewerkschaft gelten würden und konstatierte eine gute Stimmung, die Hoffnung auf Fortschritt mache.

Mit einem gedanklichen Schwenk über den „großen Teich“ leitete der Vorsitzende der FSG Steiermark LAbg. Klaus Zenz seine Begrüßungsworte ein. „In Zeiten, wo mit Stolz verkündet wird, dass Millionen von Menschen nunmehr ohne Krankenversicherung dastehen, müssen wir uns bewusst sein, dass wir auch hierzulande mit großen Herausforderungen konfrontiert sind.“ Doch es sei auch Zuversicht angebracht: „Die FSG als Herzstück der Sozialdemokratie verfügt über ein breites Netzwerk, auf das wir uns verlassen können!“

Für das Wohl der Gesellschaft und den sozialen Frieden arbeiten

Angesprochen auf die im übernächsten Jahr anstehenden AK-Wahlen betonte Präsident Josef Pesserl, dass die großen Herausforderungen nicht im Wahlkampf, sondern zwischen den Wahlen anstünden. In seinen unzähligen Betriebsbesuchen erlebe er immer wieder hautnah, welche Themen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf dem Herzen liegen. Diese lassen sich unter dem Begriff „Verteilung“ summieren: „Es geht um eine gerechte Verteilung von Beschäftigung, Einkommen, Urlaub und Arbeitszeit. Darum kämpfen wir als FSG!“, deren Einsatz im Interesse des sozialen Friedens stattfinde und dem Wohl der Menschen und der Gesellschaft diene.

Landesfraktionssekretär Wolfgang Waxenegger präsentierte die Ergebnisse einer Umfrage unter Betriebsrätinnen und Betriebsräten zur Standortanalyse der FSG Region Obersteiermark Nord. Als „heiße Themen“ in den Betrieben lassen sich die Verbesserung der Arbeitsbedingungen, steigende Lebenserhaltungskosten, das Pensionssystem und die Zukunft der Arbeitswelt hervorheben. Die FSG ist laut den Befragten gefordert, zukünftig vermehrt Schwerpunkte auf die Bereiche Bildung, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Senkung der Wohn- und Lebenserhaltungskosten zu legen. Grundsätzlich herrscht in der Region aber eine hohe Zufriedenheit mit der Arbeit der Landes- und Bundespolitik.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand jedoch wie immer die – wiederum einstimmige –Wahl des neuen Präsidiums. Die neue Regionalfraktionsvorsitzende Elvira Eisner hat sich viel vorgenommen: Zum einen ist ihr die Schließung der Einkommensschere zwischen Mann und Frau ein großes Anliegen, auch die die Altersteilzeit möchte sie attraktiver gestalten, um die Gesundheit zu schützen und Arbeitsplätze zu schaffen. Ihr Team, bestehend aus Roland Krainer, Manuela Dechler und Joachim Aichmann, wird sie in der kommenden Funktionsperiode dabei unterstützen.

Mit einem Dank an das scheidende Präsidium für die geleistete Arbeit nahm die frisch gebackene Vorsitzende ihre Arbeit auf; in den ersten Sitzungen sollen die brennendsten Themen aufgegriffen und Prioritätenlisten erstellt werden.

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