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Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen
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FSG Regionalkonferenz Graz, 23.05.2017

"Gewerkschaften wird es immer geben!"

Am Anfang der Grazer Konferenz der Fraktion der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen führte FSG-Steiermark-Vorsitzender LAbg. Klaus Zenz aus, dass bewegte Zeiten gleichermaßen hinter uns wie vor uns liegen. Wir befinden uns im Wahlkampf. Ein erster Applaus brauste auf, als Zenz die Umformung der Volkspartei zu einer Ich-AG beschrieb. Dem stellte er gegenüber, dass die Sozialdemokratie einen echten Plan hat, nämlich den Plan A. Insgesamt muss die FSG den Kampf gegen Arbeitslosigkeit in den Mittelpunkt stellen.

In den Grußworten des Präsidenten der steirischen Arbeiterkammer, Josef Pesserl, wurde eine Fülle an Themen angesprochen, unter anderem Verteilungsgerechtigkeit, Finanzierung des Gemeinwohls und Verteilung der Arbeit. Der Präsident wies darauf hin, was Angriffe auf unsere Interessensvertretung bedeuten. Eine Schwächung würde es erleichtern, zu Lasten der Mehrheit der Bevölkerung Entscheidungen zu treffen – und zu Gunsten derer, die mehr auf dem Konto haben. Er sprach sich für eine starke Vertretung der ArbeitnehmerInnen aus, die sagt, was sie will, wofür die Lohnsteuersenkung ein sehr gutes Beispiel ist.

Michael Ehmann, Klubobmann der SPÖ im Grazer Gemeinderat, bezeichnete die FSG als das Herzstück der Partei. Er rückte die Verteilungsgerechtigkeit in den Mittelpunkt und meinte, dass es für die FSG wichtig sei, wieder zu kämpfen.

Regionsvorsitzender Andreas Martiner begann seine Ausführungen mit einem Rückblick auf die vergangenen Jahre, die neben vielem anderen eine neue Regionseinteilung, den Leiharbeits-KV, ein 70-jähriges ÖGB-Jubiläum oder Arbeitsplatzsicherungsmaßnahmen gebracht haben. Martiner ist zuversichtlich, dass es Gewerkschaft immer geben wird, und möchte, dass wir für unsere Werte wieder brennen. Seine Rede war ein leidenschaftliches Plädoyer für ein kraftvolles Auftreten der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen.

Im Anschluss präsentierte Landes-Fraktionssekretär Wolfgang Waxenegger eine Umfrage, die als Standortbestimmung für die Fraktion dienen wird.

Bei den Wahlen bekam der Wahlvorschlag für das neue Regionalpräsidium eine hundertprozentige Zustimmung. Andreas Martiner wurde als Vorsitzender wiedergewählt, seine StellvertreterInnen sind Elisabeth Aufreiter, Gerald Haßler, Renate Hoffmann, Michael Ehmann, Johanna Seitinger und Gerhard Suppan.

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