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FSG-Zenz: Wöginger begeht Verrat an den arbeitenden Menschen

Sogenannter ArbeitnehmerInnenvertreter Wöginger will Arbeiterkammer beschädigen

„Es ist bitter, wenn ein Arbeitnehmervertreter Klassenkampf macht – zu Lasten der arbeitenden Menschen“, sagt Klaus ZENZ, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der Steiermark. Der ÖAAB-Obmann und ÖVP-Klubobmann hat nämlich anlässlich des ÖVP-Neujahrsempfangs in Amstetten kundgetan, dass „die Bastionen der Roten, die uns nur sekkieren“ ein Ende haben müssten. „Es ist unerhört, die überparteiliche und sachliche Arbeit unserer Arbeiterkammern auf diese primitive Weise anzupatzen“, so Zenz. Dass die Arbeiterkammern hervorragende Arbeit leisten und nicht „sekkieren“, sei jeden Tag zu erkennen und zeige sich überdies auch in den immer wieder erfolgreich ausfallenden Vertrauensbarometer-Ergebnissen. Aufgrund ihrer hohen Kompetenz und Professionalität steht die gesetzliche Interessensvertretung der ArbeitnehmerInnen sehr gut da.

Ebenso lässt Wögingers Aufruf, Unternehmergattinnen und Nebenerwerbsbauern verstärkt für die Arbeiterkammer-Wahlen zu mobilisieren, erkennen, dass er seine Zugehörigkeit zu einem Arbeitnehmerbund nicht ernst meint. „Wer von Sekkierern spricht und auf den Einfluss arbeitnehmerferner Interessensgruppen setzt, ist vielleicht als Vertreter von Industrie und Wirtschaft geeignet, sicher aber nicht für die Vertretung der hart arbeitenden Menschen“, bringt es Zenz auf den Punkt.
 
Auch bei der Einführung des 12-Stunden-Tages und bei der Beschädigung von Krankenkassen und Arbeitnehmer-Partizipation haben ÖAAB und ChristgewerkschafterInnen schon gezeigt, dass sie nicht auf der Seite der Angestellten und ArbeiterInnen stehen. „Das sind keine würdigen Repräsentanten der Arbeitnehmerschaft. Ich hoffe, dass es bei den Arbeiterkammer-Wahlen wenig Stimmen für Arbeitnehmer-Verräter und viele für echte ArbeitnehmerInnen-VertreterInnen geben wird!“, schließt der sozialdemokratische Gewerkschafter.

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